© •

 

© Lichtschwärmer, Christo Libuda • hutterreimann Landschaftsarchitektur

 

© Lichtschwärmer, Christo Libuda • hutterreimann Landschaftsarchitektur

 

© Lichtschwärmer, Christo Libuda • hutterreimann Landschaftsarchitektur

 

© Lichtschwärmer, Christo Libuda • hutterreimann Landschaftsarchitektur

 

© Lichtschwärmer, Christo Libuda • hutterreimann Landschaftsarchitektur

 

© Lichtschwärmer, Christo Libuda • hutterreimann Landschaftsarchitektur

 

© Lichtschwärmer, Christo Libuda • hutterreimann Landschaftsarchitektur

 

© Lichtschwärmer, Christo Libuda • hutterreimann Landschaftsarchitektur

 

© Lichtschwärmer, Christo Libuda • hutterreimann Landschaftsarchitektur

« zurücknächstes »



Plan-/Entwurfsverfasser Landschaftsarchitektur:
hutterreimann Landschaftsarchitektur, Berlin
Barbara Hutter, Stefan Reimann

Mitarbeiter: Friederike Lichtenthal, Jana Neumann, Robert Nolte, Franziska Böhmert
Architekten: thoma Architekten Zeulenroda, Berlin (Sanierung Zuckerhalle)
Bauleitung: Jörg Bresser für hutterreimann
weitere Planungsbeteiligte: IBOS gmbH, Görllitz (Ingenieurbau)
am Bau Beteiligte: STL Bau GmbH & Co.KG, Löbau mit Firma Bohr, Garten- und Landschaftsbau, Weißenberg, Bauschlosserei Berndt Seel, Löbau
Bauherr: Landesgartenschau Löbau 2012 GmbH
Bearbeitungszeitraum: 2010-2012
Fertigstellung: 2012
Fotos: Christo Libuda - Lichtschwärmer



Juryurteil:

Auf dem Gelände der ehemaligen Löbauer Zuckerfabrik ist eine neue Landschaft entstanden. Als Nachnutzung einer industriellen Brache fügt sich das Projekt nicht nur ebenbürtig in eine Reihe respektabler Vorgänger ein, sondern setzt ganz eigene Maßstäbe. Und diese werden aus dem  konkreten Ort entwickelt, aus der topografischen Spannung zwischen dem Tal des Löbauer Wassers und der höhergelegenen Fläche der alten Fabrik.

Das Grundmotiv des Kontrastes dominiert in beeindruckender Weise die Themen des Entwurfes, wobei vor allem die Freiräume am Wasserlauf eine ganz eigene Qualität entfalten. Gerade hier werden die Potentiale deutlich, die die postindustrielle Landschaft bietet, ohne einer plakativen „Renaturierung“ unterworfen zu werden.

Dabei gelingt es den Verfassern, mit vorgefundenen Spuren sensibel umzugehen wie auch ganz eigene Akzente zu setzen. Reste der ehemaligen Industrieanlagen werden nicht nur als aus der Zeit gefallene, nostalgisch anmutende Fragmente interpretiert, sondern in ihrer skurrilen Situationskomik lustvoll ausgekostet.

Besonders gelungen wirkt die Inszenierung der Wege durch die neu entstandenen Anlagen. Die großen Höhenunterschiede führen hier nicht zu einer gehorsam geplanten „Verrampung“ der Landschaft, vielmehr werden sie als ein zwar problematisches, aber auch identitätsstiftendes Merkmal akzeptiert. Das Auf und Ab der Routen bietet somit vielfältigste Raumerlebnisse, lässt Eltern schwitzend Wagen schieben und hält auch die Älteren in sportlicher Form.

 Nach oben  •  Startseite  •  Drucken  •  Impressum  •  Datenschutzerklärung

schließen [x]

 

.