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Entwurfsverfasser Landschaftsarchitektur:
TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin
Martin Rein-Cano, Lorenz Dexler

Mitarbeiter: Mara Werner, Matthias Kolle, Kathrin Weber, Karoline Liedtke, Elisabeth Gruenagel, Vinzenz Adldinger
weitere Planungsbeteiligte/Fachplaner/Bauleitung:
hg merz architekten, Stuttgart (Wettbewerbsentwurf und Masterplan gemeinsam mit TOPOTEK 1 sowie Planung Teilprojekte Kirchenfragment und Besucherzentrum)
Die LandschaftsArchitekten. Bittkau – Bartfelder + Ingenieure GbR (Ausschreibung + örtliche Bauüberwachung für Teilbereiche Klostergelände und Kulturachse)
Ingenieurbüro ASM Moneke (Örtliche Bauüberwachung Teilbereich Nibelungenstraße)
am Bau beteiligte Firmen:
August Fichter GmbH (Teilbereich Klostergelände, Kulturachse)
Hebau GmbH (Teilbereich Nibelungenstraße)
Auftraggeber/Bauherr: Verwaltung Staatliche Schlösser und Gärten Hessen
Stadt Lorsch
Bearbeitungszeitraum/Fertigstellung: 2010 – 2014
Planungs-/Baukosten: 3 Mio. Euro



Juryurteil:

Der neue Landschaftspark Weltkulturerbestätte Kloster Lorsch ist ein herausragendes Beispiel, wie historische Relikte und Spuren einerseits konservatorisch bewahrt und andererseits wieder stärker auf ihre landschaftlichen Beziehungen zurückgeführt werden können. Den Grundgedanken des Projekts von Schutz der Monumente und einer besseren Zugänglichkeit folgte hier eine kluge Neuordnung der Verkehrs- und Wegeverbindungen zugunsten deren Rückführung auf die Entstehungsgeschichte des Ortes, von der Landschaft zur Stadt oder genauer von dem Kloster Altenmünster zur berühmten karolingischen Torhalle, deren Erscheinung nun befreit von allem Parkplatzverkehr und mit wenigen gestalterischen Bodeneingriffen wieder klare Präsenz gewinnt.

Entlang zweier Wege, dem „Weg der Natur“ und dem „Weg der Kultur“ können nun Einheimische wie Besucher nicht nur die baulichen Dimensionen der früheren Klosteranlage wieder besser nachvollziehen, sondern auch ihre Entstehung aus der Landschaft. So wurden die Volumina der verlorenen Gebäude mit scharf gezogenen Böschungslinien zu ablesbaren Abdrücken in der Landschaft verwandelt, die zugleich die archäologischen Reste vor weiterem Verfall bewahren. Landschaft wurde zu höchst sensuellen wie ebenso ästhetischen Räumen verdichtet und so die Geschichte des Ortes wieder ablesbar. Bauten, Topographie und Vegetation verbinden sich kreativ wie sensibel zu einem sehr vielgestaltigen „Ort des Wissens“, der nun auch ganz unaufgeregt zu sehr sympathisch individuellen Entdeckungen der historisch wechselnden Grenzen von Natur und Kultur einlädt.

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