© Jorg Sieweke • JS

 

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Entwurfsverfasser: Jorg Sieweke, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, scapes urban design, Berlin

Mitverfasser: Jonas Luther und Anne Starker, Berlin (Architekten); Sven Kalden, Berlin (Künstler)
Mitarbeiter: Bernd Schulze zu Verth, Kristina Schönwalder, Johanna Ballhaus
Auslober: Stadt Duisburg (Wettbewerb „Rheinpark Duisburg“, 2005)



Juryurteil:

Die Industriekultur wird abgebaut, Menschen ziehen in die Quartiere. Was stört, ist der verseuchte Boden. Versiegeln, vergessen und bepflanzen war gestern. Analysieren, arrangieren und biologisch entgiften wird morgen selbstverständlich sein.

Das Projekt Duisburg Rheinpark interpretiert das Verhältnis von Ökologie und Gestaltung neu. Anstelle eines „grünes Teppichs“ werden einer „Schürfwunde“ gleich die Verletzungen der Landschaft durch die Industrie sichtbar gemacht, indem die industrielle Geologie des Gebietes als Ausgangspunkt für die räumliche Gliederung herangezogen wird. Die Lösung ist Sanierung und Gestaltung zugleich.

Das Projekt bleibt die Realisierung schuldig; es gibt jedoch wichtige Impulse für den intelligenten Rückbau von Konversionsflächen: Planungskriterien und Wettbewerbsausschreibungen können optimiert werden. Geologische Gutachten sind ökonomisch und ökologisch sinnvoll, wenn sie als Indikatoren für den Rückbau industriellen Abraums genutzt werden. Symbolisieren, die Verwendung der Erde visualisieren, ist besser als verstecken, Plastik und Gras als Abdeckung. Verlagern ist besser als abtransportieren. Die wenig belasteten Flächen abtragen und auftragen auf die toxisch belasteten Böden.

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