Bürgerpark Lindau, Atelier LOIDL. Auszeichnung in der Kategorie "Bauen im Bestand/Historische Anlagen" beim Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2025 © Leonard Grosch
Neben dem Ersten Preis werden weitere Auszeichnungen in bis zu neun Kategorien vergeben:
Projekte, die sich mit der Gestaltung von öffentlichen Plätzen, Promenaden, Grün- und Straßenräumen sowie den vielfältigen Nutzungsanforderungen befassen. Sie schaffen hervorragende Nutzungs- und Aufenthaltsqualität – unter Berücksichtigung von Fragestellungen wie z.B. der Anpassung an den Klimawandel, Umsetzung der Mobilitätswende und Gendergerechtigkeit.
Diese Kategorie würdigt wegweisende Freiräume im Kontext von Wohnquartieren, dem Arbeitsumfeld oder Bildungseinrichtungen. Gesucht sind Orte mit hoher Nutzungsqualität und einem hohen Aufenthaltswert, die auf innovative Art und Weise auf menschliche Bedürfnisse eingehen und ein soziales Miteinander schaffen.
Projekte mit einer besonderen Qualität hinsichtlich des Einsatzes von Vegetation, erdgebunden, aber auch an Fassaden und auf Dächern, sowie Strategien zu ihrer nachhaltigen Pflege und Unterhaltung werden in dieser Kategorie ausgezeichnet: innovative Pflanzenverwendung und resiliente Gestaltung.
Im Fokus stehen umgesetzte aber auch konzeptionelle Arbeiten, die Natur und Landschaft als Grundlage für lebenswerte Städte und Regionen erhalten oder stärken. Denkbar sind Planungen aus den Bereichen Städtebau, Grünordnung, Landschaftsplanung, Klimafolgenanpassung, Artenschutz und Biodiversität, Renaturierung.
Diese Kategorie sucht charakteristisch gestaltete Sport- und Bewegungsräume sowie öffentliche Parks und Grünanlagen, die vielfältige Angebote bieten bzw. in einem sehr gut gemeinschaftlich nutzbaren Raum zusammenführen.
Besonderes Augenmerk liegt auf Projekten, die den sensiblen Umgang mit bestehenden und historischen Freianlagen im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Neuinterpretation beispielhaft weiterdenken und zugleich zeitgemäße Anforderungen an Denkmal-, Natur- und Klimaschutz integrieren.
Gesucht werden Projekte, die als Teil städtischer oder landschaftlicher Systeme durch intelligentes Wassermanagement, Entsiegelung, Verschattung, ressourcenschonende Materialkreisläufe oder neue Pflegeansätze zur Resilienz von Städten und Landschaften beitragen.
Diese Kategorie zeichnet innovative, unkonventionelle oder besonders überzeugende Projekte und Interventionen aus, die mit gestalterischem Mut und Haltung neue Wege beschreiten – vom konstruktiven Detail über besondere Materialverwendungen bis hin zu experimentellen Planungsprozessen.
Betrachtet werden in dieser Kategorie Freiraumprojekte, die ihre Qualität über Jahrzehnte bewiesen haben. Eingereicht werden können ausschließlich Arbeiten mit Fertigstellung bis 2007, die sich unter Pflege, Nutzung und Veränderung nachhaltig bewährt und weiterentwickelt haben.